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Sung Yong Lee
Die Privatisierung der Inneren Sicherheit durch das Bewachungsgewerbe
193 Seiten
39,- Euro
Peter Lang
Öffentliche Aufgaben werden seit einiger Zeit verstärkt durch private Dienstleister wahrgenommen. So wie die Juristenausbildung in Deutschland schon lange nicht mehr primär von den dafür eigentlich zuständigen staatlichen Hochschulen, sondern privaten Repetitorien durchgeführt wird, schulische Ausbildung immer mehr durch Nachhilfeinstitute vermittelt wird, wird auch die Innere Sicherheit heutzutage nicht mehr nur von der Polizei gewährleistet, sondern zunehmend durch private Dienstleister.
Vorliegende Arbeit untersucht nun die normativen Rahmenbedingungen des deutschen und koreanischen Bewachungsgewerbes. Beleuchtet werden dabei die rechtlichen Grundlagen, die Erscheinungsformen privater Dienstleister in der Inneren Sicherheit, die aktuelle Situation des Bewachungsgewerbes, die gesetzlichen Regelungen über das Bewachungsgewerbe sowie die verfassungsrechtlichen Grenzen der privaten Sicherheitsdienstleistungen. Die Arbeit zeigt so Privatisierungsphänomene und -tendenzen in beiden Ländern im Rahmen der jeweiligen Verfassung auf und folgert Möglichkeiten und Grenzen der Privatisierung der Inneren Sicherheit.
Die vorliegende Dissertation eignet sich für den Juristen mit vertieftem Interesse an der interessanten Materie, wenngleich der Rechtsvergleich mit Korea für die meisten Leser eher unbedeutend sein dürfte.
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