Jörg Weddig
Mittelbare Täterschaft und Versuchsbeginn bei der Giftfalle
175 Seiten
41,10 Euro
Peter Lang

Ausgangspunkt der rechtlichen Überlegungen in vorliegender Dissertation ist der „Bärwurz-Fall“ des BGH, bei dem ein Passauer Apotheker eine Schnapsflasche mit tödlich wirkendem Gift befüllte, um damit Einbrecher zur Strecke zu bringen, die zuvor daraus getrunken hatten. Die Arbeit stellt die Rechtsfigur der mittelbaren Täterschaft vor und entwickelt anhand dieser Rechtsfigur die Kriterien, die für den Versuchsbeginn und damit die Strafbarkeit in diesem Fall maßgeblich sind. Der Hauptaugenmerk des Autors liegt dabei auf den Besonderheiten, die sich aufgrund einer bloßen Zweipersonenkonstellation, dem fehlenden Kontakt zwischen Hinter- und Vordermann, dem Einsatz einer Apparatur und schließlich den nur vagen Erfolgsaussichten ergeben. Im Anhang befinden sich vier Urteile in der zugrundeliegenden Rechtssache im Originaltext.
Der Titel eignet sich für jeden mit vertieftem Interesse am Strafrecht.

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