|
|
Caroline Dostal
1968 - Demonstranten vor Gericht
Ein Beitrag zur Justizgeschichte der Bundesrepublik
285 Seiten
51,50 Euro
Peter Lang
1968 gingen in der Bundesrepublik die Studenten auf die Straße und forderten mit ihren Demonstrationen die Reaktionen der Obrigkeit heraus. Auf die Demonstrationen folgten zahlreiche Gerichtsverfahren, in denen es um die Grenzen und die Reichweite des Demonstrationsrechts ging. Vorliegende Dissertation untersucht nun die juristische Auseinandersetzung um das Demonstrationsrecht und den studentischen Vorwurf der Gesinnungs- und Klassenjustiz.
Die Arbeit untersucht zunächst die zur Demonstrationsfreiheit überlieferte Rechtstradition, um dann den politischen Konflikt und die erstmals in der Bundesrepublik geführte gesellschaftliche Debatte um dieses Freiheitsrecht zu beleuchten. Darauf folgt eine Analyse der Reaktion von Rechtswissenschaft und Rechtsprechung. Die Autorin untersucht dabei Fragestellungen wie: War die Justizkritik der Studenten gerechtfertigt ? Erfolgten Ausgestaltungen von Recht und Grenzen der Demonstrationsfreiheit im obrigkeitsstaatlichen Sinne ? Oder reflektierten die Juristen in ihren Urteilen den gesellschaftlichen Umbruch in den 60-iger Jahren ?
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, daß eine Gesinnungsjustiz zu Lasten der Studenten nicht von der Hand zu weisen ist.
Die Arbeit ist ein Beitrag zur Aufarbeitung der 68-iger Bewegung unter besonderer Berücksichtigung des Versammlungsrechts mitsamt seiner historischen Entwicklung und der Unterdrückung von Mindermeinungen durch den Justizapparat.
Mehr Infos beim Verlag:
Peter Lang
Gleich bestellen beim
Beck-Shop
|
 |